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Thomas Maier ist „Kanu Tom“ und hat sein Hobby zum Beruf gemacht und teilt seine Leidenschaft mit Lebensgefährtin Lydia Nassall und Tochter Ronja. Zu dritt wird die Abenteurerfamilie diesen Herbst die Insel Sardinien umrunden. Eine Familie, ein selbstgebautes Kanu, 2.000 km, 2 Monate am Mittelmeer… der Familienurlaub der etwas anderen Art. Ich habe die drei vor ihrer Abreise besucht.

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Für Tom ist es nicht die erste Abenteuerreise. Schon vor ein paar Jahren plante er gemeinsam mit Lebensgefährtin eine 30 Tage Tour durch die Ostsee, doch dann wurde Lydia schwander. Kanu Tom machte sich also völlig alleine auf die Reise und verbrachte ein ganzes Monat alleine auf See. „Die Gedanken kreisen fürchterlich. Das war die wohl größte emotionale Reise meines Lebens“, erzählt der Familienvater im Interview mit Meinbezirk. Nun wollen die drei gemeinsam mit Tochter Ronja das Abenteuer Sardinien als Familie meistern.

 

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Die erste Frage die sich mir stellt: Wie funktioniert das mit einem kleinen Kind? 

„Die Ronja genießt das total. Wir stellen bei der Reise die Lebenszeit und -qualität in den Vordergrund und nicht die Verpflichtungen.“, antwortet Lydia. Ronja ist seither auf dem Wasser groß geworden und die Familie macht sich bei der Sizilienumrundung keinen Druck. Gepaddelt/gefahren wird jeden Tag solange es für alle passt; manchmal vielleicht 20km am Tag, manchmal weniger. Das „Müssen“ und die Verpflichtungen lassen sie zuhause zurück. Doch auch so wird die Reise „sicher kein Zuckerschlecken“, sondern zur körperlichen und psychischen Probe werden. Luxus – Fehlanzeige. Der Tag wird mit einem einfachen Frühstück beginnen: ein energiespendender RoC-Sports Bio Protein Power Porridge (P3), Fruchtschnitten oder Proteinshake. Unter Tags werden die drei dann meist auf See sein. Am Abend heißt es dann anlegen, Feuerholz suchen, Essen über dem Feuer zubereiten, Zelt aufbauen und für den nächsten Tag Energie sammeln.

Lydia’s Lieblingsrezept für RoC Sports Porridge: zubereitet mit Äpfeln, Zimt, Kardamom, Trockenfrüchten und Nüssen.

Auch wenn ihr mobiles Zuhause für ein Kanu relativ groß ist, ist es doch ganz schön eng. 100 Stunden Arbeitszeit und fast 1,5 Jahre Planung stecken in Kanu Tom’s selbstgebauten Meisterwerk. Nichts ist dabei von der Stange: die Ausleger dienen der Sicherheit und als Liegefläche, der Alurahmen ist selbst geschweißt und das Segel ist ein altes Surfsegel. Im vorderen Bereich des selbstgebauten Kanus werden Proviant und Gepäck verstaut. Hinten nimmt die Familie Platz. Sollte vor Ort etwas schief laufen, können die drei sich zur Not auf Hilfe in der Nähe verlassen. „Einer unserer Sponsoren (Sardinienferienhaus) wird uns vor Ort unterstützen, sollten wir etwas benötigen“, teilt Meier mit Meinbezirk. Ob sie es dann im Endeffekt schaffen, rund um die Insel zu kommen ist für Tom zweitrangig: „In erster Linie geht es darum, die Herausforderung als Familie zu schaffen.“

Im Video-Interview stellen sich die drei Abenteurer vor und zeigen, wie man sich in diesem langen Zeitraum ernährt und wie der Alltag am selbstgebauten Seekanu aussieht:

Wer jetzt Lust bekommen hat: Kanu Tom hat auch einen Kanuverleih! Schaut mal vorbei http://www.kanutom.com/.
Auf diesem Wege wünsche ich der mutigen Familie alles Gute auf Eurer Reise rund um Sardinien und freue mich, wenn Ihr wieder wohlbehalten in Österreich ankommt!