Gastbeitrag von Daniel Grabner, Triathlet

3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42 km Laufen – das geht nicht ohne Vorbereitung. Ernährung trägt für mich einen großen Teil zur körperlichen Leistungsfähigkeit bei. Da in einem Langdistanztriathlon rund 10.000 Kalorien verbrannt werden, ist Ernährung vor und während eines solchen Wettkampfes besonders wichtig. In diesem Blogpost teile ich meine Trainingsratschläge mit Euch, der RoC-Sports Community. 

Ernährung vor dem Rennen
Bereits eine Woche vor dem Wettkampf sollte auf eine ausgewogene/vitaminreiche Ernährung geachtet werden. Für mich sind alle Arten von „Grünzeug“ (Spinat, Salat, Gerstengras usw…) gut für die Energieversorgung im Körper. Im Idealfall sind alle Energiereserven bis einen Tag vor dem Wettkampf vollständig aufgefüllt. Besonders wichtig ist die Aufnahme von genügend jedoch nicht zu viel Flüssigkeit. Am Vortag des Wettkampfes sollten die Mahlzeiten so gestaltet werden, dass das Völlegefühl nicht zu groß ist. Leichte hochwertige Nahrung mit vielen Nährstoffen und Proteinen sind an diesem Tag zu empfehlen, z.B. Fisch, Gemüse, Eier, Reis, usw… Den Tag vor dem Wettkampf würde ich mit einem leichten, frühen Abendessen beenden, damit einem guten und langen Schlaf nichts im Wege steht. Gegen ein Glas Rotwein ist nichts einzuwenden. 🙂

Frühstück vor dem Rennen
Die letzte Mahlzeit vor dem Rennen wird rund drei bis dreieinhalb Stunden vor dem Startschuss eingenommen, dies erfolgt meist gegen 04:00 Uhr morgens. Leicht verdauliche Nahrung wie Weißbrot, Eier und Apfelmus mit RoC-Sports Bio Proteinpulver (siehe Rezept) sind ideal. Proteine und Honig garantieren eine lange und gute Energieversorgung. Auf eine ausreichende Flüssigkeits- und Mineralstoffversorgung darf nicht vergessen werden. Gegen ein bis zwei Tassen Kaffee ist ebenfalls nichts einzuwenden. Die Einnahme von zusätzlichem Magnesium und Mineralstoffen kann nur Vorteile bringen.

Nahrungsaufnahme im Rennen
Die Versorgung während eines Langdistanztriathlons beginnt beim Radfahren. Nach gut einer Stunde Schwimmen sollte bereits in den ersten Minuten am Rad auf die Zufuhr von Flüssigkeit gedacht werden. Generell gilt alle 10 Minuten trinken, alle 20 Minuten etwas essen. Jedoch sollte seinem Körpergefühl vertraut werden. Die Aufnahme von fester Nahrung ist beim Radfahren besonders wichtig. Der Magen wird nicht wie beim Laufen durch ständiges auf und ab strapaziert, deshalb gilt feste Nahrung beim Radfahren aufnehmen. In solch langen Rennen (8 bis 15 Stunden) wird das Verlangen nach Fester Nahrung früher oder später ohnehin kommen. 🙂

Generell empfehle ich als Flüssigkeit das RoC-Sports Elektrolyt-Pulver (Mineralstoffe und auch Kohlehydrate vorhanden). Bei der Einnahme der festen Nahrung trennen sich die Meinungen. Die Wettkampfernährung sollte auf alle Fälle in den vielen Trainingsstunden bestens erprobt und getestet werden. Jeder Körper ist anders, und jeder hat während solch hoher Strapazen verschiedene Macken und Eigenheiten. Generell gilt: viele Mineralstoffe, Proteine und Kohlehydrate für lange und gute Energiebereitstellung zu sich zu nehmen. Hier verwende ich beispielsweise die RoC-Sports Bio Protein-Schnitten. Für viele Athleten ist auch ein klassisches „Schinken-Salzweckerl“ der Favorit.

Im abschließenden Marathon gilt es die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Nun würde ich auf feste Nahrung verzichten und auf Gels umsteige. Alle 10 Kilometer zwei bis drei Gels, je nach Magenverträglichkeit sind ideal. Der richtige Anbieter sollte vorher getestet werden. Unterzucker sollte vermieden werden, deshalb ist auch Cola auf den letzten Kilometern erlaubt. Im Ziel dürfen Körper und Geist reichlich belohnt werden. 🙂

 

Mein Lieblingsrezept:

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Apfelmus mit RoC-Sports Bio Proteinpulver:
1 Glas Obstmus (am besten Apfel-Banane)
2 Messlöffel Proteinpulver (Favourit Vanillegeschmack)
1 Esslöffel Honig (guter Energielieferant)
beliebig viel Nüsse (guter Energielieferant)
eventuell Gerstengras

Was soll ich nach nach dem Training essen?

 

Ich setze beim Training auf ein ganzheitliches Konzept: das heißt eine Balance aus Training, Erholung und Ernährung. Nur wer sich und seinem Körper nach dem Sport gibt was er braucht, kann langfristig gesund und fit sein. Das beinhaltet die richtige Ernährung zur Regeneration genauso wie die richtige körperliche Aktivität im Ruhezustand. Vor einiger Zeit hat mein guter Freund Erdi uns am Blog schon einmal seine Regenerationstipps verraten und auch zum Thema Timing habe ich schon einmal geschrieben. Heute möchte ich jedoch noch ein wenig tiefer auf das Thema Ernährung vor und nach dem Training eingehen.

 

Die Ernährung macht großen Unterschied bei der Regeneration. Vor allem während der ersten 30 Minuten nach dem Training ist der Körper besonders aufnahmefähig für Kohlenhydrate und Proteine. Während einer harten, einstündigen Trainingseinheit verbraucht der Körper bis zu 30 Gramm Muskelprotein.  Er braucht Zufuhr, um die leeren Reserven (besonders Glykogen und Elektrolyte) wieder aufzufüllen und sportbedingte Muskelschäden wieder zu reparieren. Auch Flüssigkeit fehlt ihm.

Da viele Sportler nach dem Training keinen Hunger verspüren, eignet sich ein Proteinshake mit der richtigen Balance an Nährstoffen, Protein und Kohlenhydraten perfekt zur Regeneration. Ich setzte dabei auf ein Verhältnis an Kohlenhydraten zu Proteinen von 4:1 und Shakes die wichtige Mineralien wie Natrium, Magnesium und Kalium enthalten.

Mythos: besser nach dem Training nichts essen, um mehr Fett zu verbrennen.

Immer wieder höre ich (vor allem von Frauen), dass sie nach dem Training nichts essen wollen, um den Verbrennungs Effekt zu verbessern. Das Problem: wer nach dem Sport, seine Reserven nicht befüllt, riskiert, dass es später zu Heißhungerattacken kommt und der Körper krampfhaft, nach Nahrung schreit. Man läuft Gefahr, sich spätestens beim Mitternachtssnack zu überessen und mögliche Kalorienziele zu sprengen. Besser: einen Shake oder ein ausgewogener Snack nach dem Training.

Was ist mit vor dem Training??

Nun, da wir  „nach dem Training“ geklärt haben, komme ich zur logischen Frage: „Was ist mit vor dem Training?“. Grundsätzlich gilt: mit genügend zeitlichem Abstand zum Training zu essen! Eine fett- und ballaststoffarme Mahlzeit ca. 2-3h vor dem Training ist ideal. Das Ziel ist die Energiezufuhr während des Sports zu gewährleisten. Wer seinen Körper mit einer zu schweren Mahlzeit belastet, zweigt wichtige Energie zur Verdauung ab.

Bei der Frage: Kohlenhydrate oder Protein kommt es teilweise auf das Trainingsziel an:

Fokus Muskelaufbau:

Kohlenhydrate sind einfach verdaulich und eignen sich gut vor dem Training, um die Glykogenspeicher aufzufüllen. Mit langkettigen Kohlenhydraten wie Nudeln, Kartoffeln und Haferflocken versorgst du deinen Körper mit ausreichend Zucker (achte auf einen niedrigen glykämischen Index). Weißmehlprodukte, Süßigkeiten oder Säfte hingegen sind nicht zu empfehlen, da sie zu Blutzuckerschwankungen führen und die Konzentration beeinträchtigen. Auch Protein sollte die Mahlzeit enthalten, da der Körper während des Trainings einen erhöhten Bedarf an Aminosäuren hat.

Fazit: Eine leicht verdauliche ausgewogene Mahlzeit aus Kohlenhydraten und Protein 2 bis 3h vor dem Workout ist das ideale Pre-Workout Rezept. Auch ballaststoffarme Früchte wie Banane oder Pfirsich bieten sich als Snack an.

Fokus Fettverbrennung:

Wer vor allem Gewicht verlieren und Fett verbrennen will, sollte sich eher an Protein orientieren. Fakt ist, der Körper greift die Fettreserven erst an, sobald die Zuckerspeicher im Körper aufgebraucht sind. Eine proteinhaltige Mahlzeit oder ein Shake etwa 1.5h vor dem Training eignen sich somit perfekt.

Nichts essen vor dem Training?

Fakt: Sind unsere Glykogenspeicher leer verbrennt der Körper unsere Fettreserven. Der Haken dabei: auch unsere Eiweißspeicher (vor allem Muskelmasse) wird als Energiequelle gerne angezapft. Wer seine Muskeln behalten (oder aufbauen) möchte, sollte daher also lieber einer leicht verdauliche, proteinhaltige Mahlzeit mit genügend Abstand zum Training zu sich nehmen.

 

Ich hoffe ich konnte euch hier ein paar Fragen beantworten. Gibt es ein Thema, das euch auf der Zunge brennt und ich unbedingt einmal beantworten sollte – lasst es mich wissen und ich werde es in einem der nächsten Posts oder Videos behandeln.

Euer Chris „The RoC“

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Wer kennt das nicht: draußen ist es kalt und grau. Der Sommer ist vorüber, die Natur bereitet sich auf den Winterschlaf vor und der Alltagstrott hat sich wieder einmal eingestellt. Vielen Menschen fehlt es besonders in der kalten Jahreszeit an Motivation und Antrieb. Es ist leicht ohne Sonnenschein, in Depression und Winterstarre zu verfallen. Dabei sollte man genau das Gegenteil tun. Hier meine Sammlung an Gründen, warum Sport gerade in der trüben Jahreszeit besonders wichtig ist. 🙂

Sport setzt Glückshormone frei

Antriebslosigkeit, fehlende Motivation, Appetitlosigkeit, Versagensängste – die Depression kennt viele Gesichter. Studien sagen, dass mehr als 600.000 Menschen alleine in Österreich von Depression betroffen sind. Eine schockierende Anzahl! In einer Studie wurde die Wirkung von Bewegung und sportlicher Betätigung bei psychischen Problemen untersucht. Dazu wurden 156 US-amerikanische depressive Patienten in 3 Testgruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe nahm ausschließlich Antidepressiva ein. Die zweite Gruppe absolvierte ein tägliches Ausdauertraining. Die dritte Gruppe wurde mit einer Kombination aus Sport und Medikamenten behandelt.
Das Resultat:
Die besten Ergebnisse wurden mit der Kombination aus Sport- und Medikamenten-Therapie erzielt. Überraschend war jedoch, dass das regelmäßige Ausdauertraining eine vergleichbar stimmungsaufhellende Wirkung, wie die alleinige Behandlung mit Antidepressiva hatte.

Diese Erkenntnis ist meiner Meinung nach nicht nur für Menschen mit Depressionen relevant, sondern für jeden einzelnen von uns wertvoll.
Ich kenne das von mir selbst: Ein Berglauf in der herrlichen Natur bringt das Kraftwerk „Körper“ wieder voll zum Laufen. Zusätzliche Medikamente sind für mich jedoch keinesfalls ein Thema.

Körperliche Aktivität kurbelt das Immunsystem an

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass disziplinierte Sportler weniger krank sind? Das liegt vor allem am Hormon Adrenalin, das beim Sport ausgeschüttet wird. Das Hormon bewegt Abwehrzellen dazu sich schneller zu bilden und aktiver zu sein. Das beschleunigt wiederum das Wachstum von natürlichen „Killerzellen“ (zur Krebsabwehr), T- und B-Lymphozyten und weißen Blutkörperchen. Fällt der Adrenalin Level nach im Blut nach dem Sport wieder ab, so verringert sich auch die Zahl der Abwehrzellen. Durch diese regelmäßige Stimulation beim Sport wird das Immunsystem gestärkt. Der Körper trainiert die Immunabwehr sozusagen „für den Ernstfall“. Wenn dann die gemeine Wintergrippe zuschlägt, kann sich der ausdauernde Sportler besser wehren und bleibt gesund.

Jedoch wie immer, liegt die Wahrheit in der goldenen Mitte. Wer es mit dem Sport übertreibt, fordert eine Erkältung oft nur so heraus. Wie bereits erwähnt fällt nach dem Training die Zahl der Immunzellen stark ab und es kommt zum so genannten Open-Window-Phänomen: Wer den Puls zu hoch treibt und den Körper überlastet riskiert, dass die Immunzellen nach der Belastung weniger sind, als vor dem Training. Da Krankheitserreger so nur unzureichend bekämpft werden können, kommt es bei zu hoher Anstrengung oft zu Erkältungen oder Infektionen. Wer also im Herbst und Winter gesund bleiben möchte, sollte vor allem an der Entwicklung der Grundausdauer arbeiten.

Ein angeregter Stoffwechsel hilft, den Körper warm zu halten

Vor allem Frauen haben im Winter oft mit kalten Füßen und schlechter Durchblutung zu kämpfen. Wem ständig kalt ist, der kann sich entweder warm anziehen oder den Körper von innen einheizen: durch die Ernährung oder durch Aktivität.

Es ist weitläufig bekannt, dass manche Lebensmittel kühlen, während andere wärmen. So empfehle ich im Sommer zum Beispiel Minze, natürliche Zitronenlimonade und Topfenspeisen. Im Winter hingegen, gehören Zimt, Chai-Tee und Porridge zu meinen Lieblingen. Besonders am Morgen empfiehlt sich ein warmes Frühstück, dass den Körper den Tag über von innen wärmt, anstatt ihm mit kalter Milch und Müsli Energie zu entziehen. Eines meiner Lieblingsrezepte für die kalte Jahreszeit ist warmer Protein-Power-Porridge mit Zimt und Banane, den ich am Morgen ganz einfach mit heißem Wasser zubereite.

Mit einem warmen, gesunden Frühstück als Basis fällt der Weg ins Fitnessstudio schon viel leichter und hält auch während einer herbstlichen Laufrunde warm. Und ist man erst einmal bei der Türe draußen kommt auch der Kreislauf sofort in Schwung und tut sein übriges. Sport bringt den Stoffwechsel auf Hochtouren, erhöht den Puls und bringt uns zum Schwitzen – auch wenn es draußen kalt ist. Noch Stunden nach der täglichen Trainingseinheit, ist einem warm – ein netter Nebeneffekt an kalten Herbsttagen.

Sport macht glücklich, hilft dem Immunsystem auf die Sprünge und hält uns in den Herbst- und Wintermonaten warm. Im Grunde also nur Vorteile! Worauf wartet ihr also noch?? Rein in die Laufschuhe und raus aus dem Haus. Frei nach dem Motto:

Es gibt kein schlechtes Wetter. Nur schlechte Kleidung. 🙂

Wie sieht mein persönliches Sportprogramm aus?
Neben meiner Leidenschaft dem Kraftsport, liebe ich Berglaufeinheiten mit meinen Barfußschuhen in der Natur. Die frische Luft, die Berge…Balsam für die Seele. Ich liebe es! 😀

Alles Gute und bis bald,
Chris „The RoC“ 🙂

Ein veganer Lebensstil und ein muskulöser Körper schließen sich nicht aus. Eine proteinbetonte Ernährung mit dem Verzicht auf Fleisch, Fisch, Ei und Milch wird zwar nicht unbedingt einfacher, doch es gibt in der Natur durchaus eine Reihe von Alternativen. Ich habe etwas recherchiert und stelle Euch hier in diesem Blog die 10 besten veganen Proteinquellen vor:

1. Quinoa
Das oft als Superfood bezeichnete Korn Quinoa is extrem reich an Ballaststoffen und hochqualitativem Protein. Schon die Inkas schätzten es als Energielieferant. Tatsächlich beinhaltet es mehr Protein als jedes andere Korn und hat dazu noch eine Menge Eisen und Kalium. Eine halbe Tasse Quinoa kommt auf ganze 15 Gramm Protein und ca. 6 Gramm Ballaststoffe.

2. Chia-Samen
Chia Samen sind ein natürlicher Lieferant von Omega 3 Fettsäuren. Sie enthalten 10 Mal mehr Omega-3 als Lachs, 4 Mal mehr Antioxidantien als Orangen, 4 Mal mehr Eisen als Spinat, 5 Mal mehr Calcium als Vollmilch, 15 Mal mehr Magnesium als Brokkoli, 9 Mal mehr Antioxidantien als Orangen und 4 Mal mehr Ballaststoffe als Leinsaat. Weiterhin sind in den Chiasamen Vitamin A und B, Kalium, Bor, Zink, Folsäure sowie lebenswichtige Aminosäuren enthalten (Quelle: http://www.chia-samen.info).  Ganz schön stark!

3. Soja
Soja ist ein pflanzliches Eiweiß, gewonnen aus der Sojabohne. Es eignet sich also perfekt als Alternative zu Milchprodukten bei Unverträglichkeiten oder einfach als Abwechslung beim Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln. Um Soja gibt es eine heiße Diskussion unter Ernährungsspezialisten – vor allem, da viel Soja aus gentechnik verändertem Anbau stammt. Wenn, dann greife ich also zu 100% Bio Soja. Bei Bio-Produkten ist die Gentechnik nämlich aus gesetzlicher Sicht verboten.

4. Erbsen
Hülsenfrüchte generell, sind für ihren hohen Proteingehalt bekannt. Erbsen liefern außerdem noch eine Menge Lysin und Eisen. Das kann besonders für Frauen interessant sein, denn die haben oft einen höheren Eisenbedarf als die Männer. Doch schon eine Portion (20 – 25 g) Erbsenprotein pro Tag deckt 30 Prozent des Eisenbedarfs einer Frau, der bei etwa 15 mg Eisen liegt, ab. Der Mann hingegen braucht nur etwa 10 mg (Richtwerte).

5. Amaranth
Was Quinoa für die Inkas war, das war Amaranth für die Azteken. Im Eisengehalt steht es dem Quinoa nur um wenig nach, beinhaltet mehr essenzielle Aminosäuren als jede andere pflanzliche Substanz, ist reich an Protein und Vitamin C (das einzige Korn das überhaupt Vitamin C enthält). Außerdem ist das „Scheingetreide“ (…es handelt sich genau genommen um Samen) glutenfrei und schnellkochend.

6. Nüsse
Weniger exotisch und altbekannt in unseren Kulturkreisen: Nüsse. Diese liefern hochwertige Fette und Eiweiße. Besonders wertvoll für das Gehirn! 100g Nüsse beinhalten 20g Protein, durch den hohen Fettgehalt aber natürlich auch viel Kalorien.

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7. Tempeh
Während Tofu sich großer Bekanntheit erfreut, wird das Sojaprodukt Tempeh oft übersehen. Tempeh ist ein fermentiertes Produkt aus Sojabohnen ursprünglich aus Indonesien.  100 g Tempeh enthalten je nach Hersteller 0,1 bis 12 g Kohlenhydrate, 19,0 bis 20,2 g Eiweiß und 5 bis 12,1 g Fett. Der Brennwert liegt pro 100 g bei 637 bis 802 kJ (152 bis 190 kcal), der Ballaststoffgehalt bei ungefähr 6,5 g pro 100 g.

8. Gerstengraspulver
Meine erste Reaktion beim Kontakt mit dem Pulver: Was ist das denn bitte? Gerstengraspulver wird aus dem bekannten Gerstenkorn gewonnen. Dazu wird das Korn zum Keimen gebracht und ähnlich wie Kresse gezüchtet. Als Gerstengras versteht man dann die jungen Blätter der entstandenen Pflanze. Wenn man diese selber zieht, kann man die Keimlinge in Salate oder Smooties mixen. Industriell wird daraus Pulver gewonnen – Gerstengraspulver. Dieses ist ein wahres Wunderpulverchen und lässt sich ideal in Smoothies oder Shakes einbauen. Die Vorteile: Gerstenpulver ist extrem reich an wichtigen Antioxidantien, unterstützt die Darmflora, hilft für straffe Haut und enthält ca. 7 Mal mehr Vitamin C als Orangen.

9. Hanfpulver
Hanfpulver ist genau betrachtet etwas ganz besonderes. Das Proteinprofil ist so komplett, dass ein Mensch theoretisch monatelang von nichts als Hanfprotein leben könnte, ohne Nährstoffmangel aufzuweisen. Das kommt daher, dass die Zusammensetzung des Hanfproteins dem menschlichen Eiweiß sehr ähnlich ist. Es enthält zudem alle für den Menschen essentielle Aminosäuren genau im richtigen Verhältnis zueinander und in ausreichender Menge. Ein weiterer Pluspunkt: Hanfpulver enthält nicht nur besonders hochwertiges Protein sondern auch Ballast- und Mineralstoffe sowie Vitamine.  All das macht es zum gesündesten und nahrhaftesten Proteinpulvern auf dem Markt.

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10. RoC-Sorts Green Vegan Proteinpulver 😀
Proteinshakes können vor allem Sportlern helfen, die täglich empfohlene Menge an Protein aufzunehmen. Da ist es für Veganer oft nicht einfach, da nur die wenigsten Produkte auf tierische Eiweißquellen verzichten. Ich habe etwas herumgetüftelt und das RoC-Sports Bio Protein „Green Vegan“ als neue Geschmacksrichtung entwickelt.

Was ist drinnen?

  • Erbsenprotein ist leicht verdaulich und enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren
  • Hanf-Protein enthält ebenfalls alle 8 essentiellen Aminosäuren und bietet darüber hinaus einen hohen Mineral-, Ballaststoff- und Vitamingehalt
  • Gerstengraspulver ist in den Reihen der pflanzlichen Vertreter jener, mit dem umfangreichsten Vitalstoffprofil (Vitaminen, Mineralien, Enzymen und Antioxidantien) und deshalb auch im Green Vegan von RoC-Sports
  • Spirulina Algenpulver ist ein weiterer einzigartiger Vertreter aus der pflanzlichen Welt und gibt dem veganen Bio Protein seine charakteristische Farbe

Wie schmeckt der Green Vegan Shake? 

Ich bekomme besonders beim Green Vegan Shake immer wieder Fragen von Kunden: „Wie schmeckt das?“,  „Warum ist das grün?“ etc.
Darum habe ich hier im Infosheet die wichtigsten Punkte zusammengefasst. 🙂

 

Infoblatt Download

 

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Frauen haben beim Training oft andere Prioritäten als Männer. So geht es vielen Damen oft eher um eine gesunde Grundfitness und einen straffen Körper als um Muskelaufbau. Im Gegenteil: immer wieder höre ich von Kundinnnen, dass sie sich vor zu kräftigen Oberarmen und Schenkeln eher fürchten. Viele haben UNBEGRÜNDETE Vorurteile gegenüber Proteinpulver und mit einigen davon möchte ich in diesem Blogpost aufklären.

Vorweggenommen: Proteinshakes sind „nicht nur was für Bodybuilder“, sondern auch für Frauen hervorragend geeignet – für das Wohlbefinden, zum Abnehmen und zur Fitnesssteigerung.

Warum sollte man als Frau zu Eiweißpulver greifen? Natürlich täuscht der Eindruck nicht: Viele sportbegeisterte Männer nehmen gerne Proteinshakes, etwa nach dem Training, um ihr Muskelwachstum zu unterstützen. Wie bekannt ist, braucht der Körper Eiweiß, um Muskeln aufzubauen – in diesem Fall sind Shakes eine unkomplizierte und sehr effiziente Hilfe.

Wer Proteinshakes jedoch auf ihren Nutzen für das Krafttraining von Männern reduziert, macht einen großen Fehler: Sie können viel, viel mehr. Um das zu erklären, ist es jedoch zunächst einmal wichtig, mit den zahlreichen Mythen aufzuräumen, die rund ums Thema Eiweißpulver und Frauen existieren.

Mythos ungesund

Immer wieder höre ich: „Warum Nahrungsergänzungsmittel nehmen, wenn man sich doch schon gesund ernährt?“ Im Grunde lasse ich dieses Argument gelten, denn: Pulver ist nicht gleich Pulver. Viele Produkte enthalten künstliche Aromen und sind durch hohen Zucker- und Kohlenhydratgehalt tatsächlich kontraproduktive Dickmacher. Genau darum habe ich jedoch das Roc-Sports Bio Protein entwickelt. Mein Credo: zertifizierte Bio-Qualität mit ausschließlich natürlichen Zutaten ohne jegliche Geschmacksverstärker, Süßungsmittel oder künstliche Aromen; der Shake, der je nach Belieben mit Milch oder Wasser zubereitet werden kann (für die Veganer: es gibt auch ein rein pflanzliches Pulver!), kommt so einer gesunden Mahlzeit gleich – und diese so auch bedenkenlos ersetzen kann. Ich würde selber nichts Anderes zu mir nehmen. 

Mythos „Muskelberge“

Viele Frauen betreiben Sport, um ihren Körper zu straffen – und befürchten, dass sie durch Proteinshakes übermäßig Muskeln aufbauen könnten. Hier gibt es Entwarnung: Proteinshakes liefern Nährstoffe, keine Hormone. Sie helfen, die angestrebten Ziele – straffe Arme und Beine, ein knackiger Po – schneller und effektiver zu erreichen, führen aber in keiner Weise zu einem männlichen Erscheinungsbild. Anders gesagt: Die Wirkung, die normales Training bei Frauen hat, wird durch die Einnahme von Eiweißpulver nicht verzerrt, sondern beschleunigt.

Mythos „Dickmacher“

Zugegeben, es ist naheliegend: Proteinshakes sind eine Nährstoffquelle und als solches haben sie Kalorien. Daraus den Schluss zu ziehen, dass sie dick machen, ist aber nicht richtig. Eine eiweiß-lastige Ernährung hilft, das Ungleichgewicht von Kohlenhydraten und Eiweiß zu beseitigen, da Proteine schlichtweg für ein längeres Sättigungsgefühl sorgen und das Hungergefühl regulieren. Über Gewichtszunahme oder -abnahme entscheidet einzig die Energiebilanz, also ob mehr Kalorien zugeführt oder verbrannt wurden. Gerade hierbei können Eiweißshakes entscheidend helfen: Anders als Kohlenhydrate werden Proteine langsam verdaut, man ist länger satt und so vor den gefürchteten Heißhungerattacken gefeit.

Allzweckmittel Proteinshake

Kommen wir zur Anfangsfrage zurück: Warum sollte man als Frau zu Eiweißpulver greifen? Wie wir gesehen haben, sind Proteinshakes nicht nur nicht ungesund und keine Dickmacher, sondern im Gegenteil – sie können eine wertvolle und unkomplizierte Unterstützung bei einem gesunden Lebensstil sein.

Wer morgens zu wenig Zeit hat, um sich ein gesundes Frühstück zuzubereiten, kann sich in Sekunden einen vor Nährstoffen strotzenden Proteinshake mixen, nach Belieben mit Obst garnieren und so für einen optimalen Start in einen anstrengenden Tag starten; auch mit dem Protein Power Porridge „P3“ lässt sich ein regelrechtes Powerfrühstück machen. Oder nach dem Sport, wenn die Energietanks leer sind und ein schneller, aber gesunder Snack gefragt ist – überhaupt haben Sportler einen erhöhten Eiweißbedarf, der oft über die Ernährung nur unzureichend geeckt werden kann. Wer immer wieder von Hungeranfällen heimgesucht wird, nimmt vielleicht zu viele Kohlenhydrate zu sich – ein Eiweißshake kann hier Abhilfe schaffen.

Einen Vorteil, den das RoC-Sports Bio Proteinpulver gegenüber herkömmlichen Pulvern liefert, ist die Rezeptur aus unterschiedlichen Eiweißkomponenten für eine höhere biologische Wertigkeit, die es für Sportlerinnen besonders sinnvoll macht. Ein Shake, am besten zwischen den Sport- bzw. Trainingszeiten genossen, hilft dabei in vielerlei Hinsicht und je nach Bedürfnis: Er macht das Training effektiver, sorgt für raschere Regenerationszeiten und kann, je nach Bedürfnis, beim Abnehmen und/oder Muskelaufbau helfen. Wer geschmackliche Bedenken hat, der kann versichert sein: Bei der Auswahl aus Schokolade, Joghurt-Kirsch, Vanille und Banane ist garantiert für jeden was dabei!

Ja, ich will…

Sport macht richtig Spaß und bringt uns Menschen Wohlbefinden. Sport macht noch mehr Spaß, wenn wir die ersten Erfolge feiern, wie einen neuen persönlichen Bahnrekord beim Schwimmen oder eine neue Bestleistung beim Krafttraining.